Hakis Blog

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Das hier war eine Deutschaufgabe, die ich gerade zufällig aufm PC hab *g*


Am Ziel


Er irrte nun schon seit geschlagenen vier Stunden in der fremden Stadt herum.
Gut, er wohnte hier schon seit 21 Jahren, aber musste man deshalb gleich die ganze Stadt auswendig kennen? Jedenfalls fand er jetzt nicht mehr in seine WG zurück.
Das war neuer Rekord. Bis jetzt hatte er wenigstens nach Hause gefunden, doch momentan hatte er keinen blassen Schimmer wo er war.

„Holla, kenn ich den nicht?“ dachte sich Sebastian und versuchte seinen Mitbewohner wieder ins Blickfeld zu bekommen. „Wo will der denn hin? Dachte der wollte nach Hause… Ich frag ihn mal…“ Und schon schrie er über den ganzen Platz: „MARVIN!!!!!“

„Was war das?“ Er drehte sich erschrocken um und suchte den Platz ab. „Hey das ist ja Sebastian! Vielleicht kann er mir helfen nach Hause zu finden.“ Dachte er sich und überlegte nicht lange bevor er zurückschrie: „Leiser ging’s nicht, was?! Sag mal weißt du in welche Richtung es heim geht? Ich … ich hab mich irgendwie verlaufen…..“
„Boah, du Idiot, das kannst auch echt nur du!“ „Ich weiß. Kannst mir trotzdem helfen? Bitte!“ „Was krieg ich dafür?“ „Du kriegst gleich was in die Gegend über deinem Hals um es nett auszudrücken!“ „Ja ja ich helfe dir ja! Also am Besten du gehst … ähm…. Weißt was, ich komm mit. Zeit hab ich als dummer Student ja genug.“

„Toll jetzt gehen wir hier durch die Straßen, weil Marvin es wieder einmal nicht geschafft hat, sich zu merken wo er wohnt… Wo WIR wohnen. So hier jetzt links. Oder war’s rechts? Nein, müsste links sein. Na super… Marvin ist ansteckend… Auch das noch…“ schwelgte Sebastian in seinen Gedanken, während sie weiter durch die Straßen gingen, drängelten sich durch das Gewühl der Menschen und bewegten sich Richtung ihrer WG.

Es verging einige Zeit, bis…
„Sag mal Sebastian… Haben wir uns hier nicht getroffen?“
„Na du kannst mich aber gern haben Marvin! Obwohl…. Scheiße… Stimmt…. Na toll…. Und was machen wir jetzt?“
„Wolltest du mir nicht nach Hause helfen?“ entgegnete Marvin ironisch.
„Ja wollte ich… Du bist halt ansteckend…“
„Ansteckend????????“
„Ja, ansteckend! Jetzt finde ich auch nicht mehr zurück.“
„Sag mal Sebastian… Wo sind wir jetzt denn eigentlich schon wieder?“
„Bitte?“
„Wir sind schon wieder weitergegangen und an diese Gegend erinnere ich mich noch weniger als an die davor.“
„Tja… Da könntest du Recht haben…. Gehen wir einfach weiter.“

Nach einiger Zeit…
„HA ich weiß es! Da müssen wir links!“
„Bist du dir sicher Sebastian??“
„Klar! Vertraust du mir nicht?“
„Ähm… Nein, im Großen und Ganzen eigentlich nicht wirklich…“
„Na danke… Jetzt lass uns gehen….“

Nach noch mehr Zeit…
„Na bitte. Hier wohnen wir ja sogar. Wir sind endlich am Ziel!!!!!“ kreischte Sebastian vor Glück den Weg nach langem Suchen endlich gefunden zu haben.
„Super“, freute sich auch Marvin, „Und was bringt uns das jetzt?“
In Sebastians Augen sah man die Fragezeichen aufleuchten und sich rasend vermehren.

„Naja, ich wollte doch gar nicht in die WG sondern zu meiner Mutter…..Nach Hause eben….“



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