Hakis Blog

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Also hier möchte ich einfach mal eine meiner Lieblingsstorys veröffentlichen.
Ist geschrieben worden von Sinclair und zwar hatten wir eine Clanhomepage und er sollte zu jedem Mitglied eine Geschichte schreiben.

Das ist meine:


Es war ein düsterer Abend, die Hunde jagten die Schatten der Nacht und ein junger Häuptling unseres Stammes stieß mich an.
"Sinclair erzähl uns von den uns von den ruhmreichen Zeiten PSME´s!“
„Nur Geduld mein junger Freund, jede Geschichte braucht seine Zeit und so auch diese."
Das Lagerfeuer, um das sich alle Häuptlinge PSME’s nach und nach zusammen fanden, knisterte und der duftende Mammutbraten darüber lies einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

„Gebt Acht, gebt gut Acht! Ich will euch erzählen wie ich Hak kennen lernte….
Das waren sehr dunkle Zeiten damals. Die kleineren Stämme wurden von Stämmen wie DB oder DG gnadenlos unterjocht. Oh du schönes Uga-Agga Tal, welche Stimme kann dir ein Loblied singen, welche Erzählung könnte deinem Zauber gerecht werden, du lehrst deine Kinder das Leben, denn Kampf ist der größte Lehrmeister und Schmerz der Beste Erzieher…. Zu dieser Zeit trieb mich der Wahnsinn an, ich sehnte mich nach Macht und Ruhm und so zerschlug ich jede Art von Widerstand und erstickte die Hoffnung der Feinde von PSME im Keim. Ich weiß nicht ob es an dem vielen Wein lag den wir nach jeder Schlacht tranken, um die Zerrbilder des Krieges zu verdrängen oder den Blutrausch den die Schlacht verursachte. Ich wählte eine Handvoll unserer besten Meuchelmörder aus und zog in die Nacht hinaus. Alles schlief im Tal, keiner unserer Feinde ahnte, dass wir, nur beobachtet vom Mond, durch ihre Mitte schlichen, um blutig Rache zu verüben. Denn Rache ist ein Gericht, das man am besten Kalt serviert und mein Herz war drei Tage zuvor zu Eis erfroren als ich feststellen musste das während meiner Abwesenheit meine Höhle geplündert und alle die mir lieb und teuer waren erschlagen wurden. Eine Wolke schob sich vor den Mond als ob er nicht mit ansehen wollte, was wir vorhatten, das war unser Zeichen und das Blutbad begann auf einen Wink von mir. Ich hatte strikte Order gegeben niemanden zu verschonen und jene die es wagten, meine Entscheidung in Frage zu stellen, hatte ich persönlich mit der Peitsche auf den richtigen Weg zurückgeholt. Meine Mannen fürchteten mich jetzt zwar, aber ich konnte mir ihrer Loyalität gewiss sein. Erst als die rote Sonne aufging, verstummten die letzten Schreie langsam, keiner hatte überlebt, wir hatten weder Krüppel, noch Frauen und Kinder verschont. Als ich durch das Blut watete, vernahm ich ein leises Schluchzen. Nachdem ich ein paar Trümmer einer Bemannten Transportrage zur Seite geräumt hatte, sah ich in das angsterfüllte Gesicht eines kleinen Mädchens. Sie war nicht älter als 7 Jahre, ihr kleiner Körper zitterte als ich meine Hand nach ihr ausstreckte. Sie wich zurück bis sie von einer Wand gestoppt wurde. Ihre Augen suchten verzweifelt nach einem Ausweg, Tränen liefen über ihr Gesicht und nach und nach wurde ihr klar, dass es kein Entkommen mehr gab. Ich konnte die Verzweiflung in ihren Augen sehen und ihre Angst förmlich riechen und es brach mich innerlich, denn nun wurde es mir gewahr was ich getan hatte. Dass ich um meine Dämonen zu vernichten selber einen erschaffen hatte, nämlich mich, Sinclair, den gnadenlosesten Häuptling den PSME je hervorgebracht hatte. Ich weiß nicht was meine Hand zurückhielt, Gnade oder die nagende Schuld, der Gedanke, dass ich es mehr verdient hatte zu sterben als die Tochter eines dieser Bastarde. Ich nahm sie mit mir und schaute nie mehr zurück. Es folgten viele glückliche Jahre, fern ab der Vergangenheit. Ich begrub die Erinnerung an jene Nacht tief in meiner Seele. Sie wuchs in meiner Höhle auf als wäre sie meine eigene Tochter, erfüllte mein Leben mit Freude und schenkte mir so Frieden. Endlich konnte ich wieder ruhig schlafen. Doch alles hat ein Ende, denn je älter Hak wurde, desto mehr konnte ich die eine Frage in ihrem Gesicht lesen. Die Frage, auf die es irgendwann eine Antwort geben musste: "Wo komme ich her?" Und wieder irrte ich die Nächte umher, wie damals als mich der Gedanke an meine Grauentaten noch halb wahnsinnig machte. Nun war es also so weit, ich schickte nach ihr und einer meiner Vasallen brachte meine Tochter Hak herbei. "Mein Kind du wirst dich bestimmt nicht mehr erinnern, weil du zu jung warst aber ich war es, der den letzten Funken Leben aus den Körpern deiner Eltern gequetscht hat." Ihre Augen füllten sich mit Tränen. "Ja, ich habe dir etwas genommen aber ich habe dir auch etwas gegeben, ich bin jetzt deine Familie..." Ein leises schleifen unterbrach meine Beichte. Hak hatte ihren Dolch gezogen. Das nächste woran ich mich erinnere, ist, wie meine Brust ganz warm wurde, mich Dämmerung umfing und mir allmählich klar wurde, dass dies nichts anderes war, als mein Blut, das aus meiner Brust strömte, so wie das Leben selbst. Ich wusste nicht wie viel Zeit vergangen war aber ich merkte wie die eisigen Hände des Todes nach mir griffen, um das letzte bisschen Leben aus mir zu saugen. Der stechende Schmerz in meiner Brust erinnerte mich daran, dass ich noch am Leben war, als ich wieder Herr meiner Sinne wurde. Meine Diener eilten herbei, unruhig streifte mein Blick über sie hinweg. Hak war nicht unter ihnen. Die Stimmen der Krieger überschlugen sich. Ein Krieg sei im Gange und dass PSME mich wieder bräuchte. Doch dies nahm ich nur am Rande wahr. War ich schlecht, nur weil ich das Leid über die Lebenden brachte oder war ich gut weil ich Reue empfand? Ich konnte mich nicht länger meinen Dämonen widmen, denn ich zog mit meinen Mannen erneut aus um Leid, Schmerz und Verzweiflung unter den Feinden PSME’s zu streun. Inmitten des Gemetzels stand ich nun und erhob meine Keule wieder, die Feinde nieder zu strecken. Es traf mich wie ein Blitz, denn Hak stürmte, mit erhobener Keule auf mich zu und plötzlich spürte ich den brennenden Schmerz in meiner Brust wieder. War dies das Ende, die Sekunden wurden zu Stunden, meine Kehle wurde ganz trocken, die Schreie und der Klang der auf einander treffenden Waffen verstummte und ich war bereit mich meinem Schicksal zu stellen, also schloss ich meine Augen. Da kam der Schlag mit der Keule hart und schnell, so etwas steckt man nicht einfach weg man taumelt, stolpert, fällt und stirbt, doch das Schicksal schien einen Scherz mit mir zu treiben, denn als ich meine Augen wieder öffnete sah ich ihre Keule, wie sie über meine Schulter hinweg wuchs. Sie hatte nicht mich niedergestreckt, sondern einen dieser Bastarde, die uns nach dem Leben trachteten. Ich weiß bis heute nicht ob sie mir vergeben hatte. Auf der anderen Seite bat ich auch nie darum. Ich hatte wieder Frieden, denn wenn ich wusste, würde wieder eine Krieg wie ein Sturm am Horizont aufziehen, dass hak an meiner Seite ihr Blut lassen und das der Anderen vergießen würde……..

….drum merke dir mein Junger Häuptling, lass deine Freunde nah an dich ran aber deine Feinde noch näher und jetzt gib mir endlich etwas von der Mammutlende!"



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